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#3 mit Denice Bourbon über Comedy, Arbeiter:innenklasse, das Jenka Prinzip und warum wir mehr Humor brauchen

Shownotes

Wir sprechen über Großzügigkeit und Humor, über das Lustprinzip und Partys mit hunderten Gäst:innen, über feministische Anfänge und Kontinuitäten und über den 10 Jahres Rhythmus, um nicht an irgendeinem Sessel kleben zu bleiben. Denice Bourbon setzt wie die Borg (im Star Terk Universum) auf Assimilation – wer mit Her Queerness in Kontakt kommt, erliegt ihrer Faszination und wird Teil einer Szene. Und auch hier gilt: Widerstand ist zwecklos!

Shownotes: Vengaboys https://www.youtube.com/watch?v=8sGFjp62LYg&t=4s Jan Böhmermann lüftet ein Geheimnis: https://open.spotify.com/episode/1WCjuTvnfW14gUBLRfSoPu Stefanie Sargnagel https://www.stefaniesargnagel.at/ Burschenschaft Hysteria https://burschenschafthysteria.at/ Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes https://www.doew.at/ Publikationen zum deutschnationalen Korporationswesen (Burschenschaften): ​Anderas Peham: „Durch Reinheit zur Einheit“. Zur Kritik des deutschnationalen Korporationswesens in Österreich unter besonderer Berücksichtigung antisemitische Traditionslinien und nationalsozialistischer Bezüge https://www.doew.at/cms/download/6or5r/peham_burschenschaften.pdf Bernhard Weidinger: „Im nationalen Abwehrkampf der Grenzlanddeutschen“. Akademische Burschenschaften und Politik in Österreich nach 1945 https://library.oapen.org/handle/20.500.12657/33275 Judith Götz: Fipu-Blog Burschenschaften: Ehrensache Antifeminismus. Der Kampf deutschnationaler Burschenschaften gegen geschlechterpolitischen Wandel https://www.derstandard.at/story/2000096943730/burschenschaften-ehrensache-antifeminismus Unter dem Titel „Legends of Entertainment“ traten die drei feministischen Künstlerinnen Denice Bourbon, Christiane Rösinger und Stefanie Sargnagel vom 12. Dezember 2019 bis zum 1. Januar 2023 gemeinsam auf. In ihrem Reisebericht „Von Wien nach Rojava“ erzählen die Autorin Stefanie Sargnagel, die Wissenschaftlerin und Aktivistin Judith Goetz, die Journalistin Muzayen Al-Youssef, sowie die Grünen-Politikerin Heidi Sequenz von einer Delegation der linken feministischen Organisationen im Nordosten Syriens. Im Zentrum stehen Bilder, Begegnungen und feministische Utopien. Denice Bourbon verabschiedet sich nach 10 Jahren aus ihrer Kolumne „Lesbennest“ inn den an.schlägen: https://anschlaege.at/lesbennest-i-will-always-love-you/ PCCC https://www.instagram.com/pccc.comedy/?hl=de

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00:00:06: Wie ist das?

00:00:07: Wir müssen arbeiten.

00:00:08: Und die Vollzeitarbeiten, allein ziehen ... Die Mutter war schon da.

00:00:12: Also just make it happen!

00:00:13: Make it possible.

00:00:14: if you're genuinely interested then make it happened.

00:00:18: und

00:00:18: ja jetzt weiß ich nicht, wie sind wir da reingegangen?

00:00:22: Ich bin so Männer, Männer, Männer Hallo, hallo

00:00:31: im Mösenbüro.

00:00:35: Christine, wie geht's dir?

00:00:37: Hallo

00:00:39: Mist, ich hab gesagt, ich hinkomme jetzt.

00:00:42: Ich habe nachher ein bisschen Zeit zu überlegen.

00:00:44: Ich überleg schon seit ungefähr drei, vier Stunden was ich auf diese Frage beantworten soll.

00:00:51: Ich bin umüde.

00:00:54: Ich glaube körperlich aber auch so emotional und geistig.

00:01:00: Der ISC war jetzt einfach am Ende und es gibt einfach so Meinungen dazu die dann so laut schreiben wo man sich so denkt oder kannst du Leuten nicht mal Spaß haben lassen irgendwie?

00:01:13: So.

00:01:15: Und irgendwie macht mich das dann sehr müde, dieser ganze Hass und diese ganze... Ihr dürft nicht das und du darfst nicht das!

00:01:23: Ich habe dich da untergesehen und warum?

00:01:26: Blah und so.

00:01:30: Dafür war ich beim Freitag im Wald.

00:01:32: Das hat mir sehr gut getan, das mache ich gerne also.

00:01:36: Gute Coping-Mechanismus In der Psychotherapie unterteilt man ja in guter und schlechter Coping Mechanism.

00:01:45: Ich weiß nicht, ob du das weißt heute?

00:01:47: Nein!

00:01:48: Rauchen zum Beispiel wäre ein schlechter.

00:01:52: Es fällt mir noch immer sehr schwer Und ich hatte gehofft dass Christine zu unserer heutigen Aufnahme ihren Tabakbeutel mitnimmt aber sie hat es nicht getan.

00:02:03: Deswegen geht's mir so... ...ich bin ein bisschen hebelig Aber gut

00:02:08: Ja, dabei wollte ich ja das solidarisch nicht rauchen unterstützen.

00:02:13: Nämlich bei Heide und mittlerweile auch beim Partner.

00:02:17: Aber ich bin jetzt mehr so auf abends eine Zigarette oder zwei ist schon gut.

00:02:24: Aber das wusste ich natürlich nicht!

00:02:26: Also kein Rauchen?

00:02:27: Nur abends ein, zwei Zigaretten.

00:02:30: Wie fühlst du dich damit jetzt?

00:02:33: Also tagsüber, das ist eh tatsächlich total... Das ist angenehm, das ist nicht das Ding.

00:02:38: Aber es ist schon eine interessante Sucht und ich glaube dieser Move von der Suchtraucherin zu Genussraucherin – das ist noch ein längerer Weg.

00:02:54: aber das meine Zielperspektive.

00:02:57: Gut den Beweiler haben!

00:02:59: Der Weg ist das Ziel?

00:03:01: Nein

00:03:01: nein, der Weg ist da weg!

00:03:05: Ich fand um darauf zurückzukommen Das ist Songkontestwochen, du hast voll recht.

00:03:13: Sonst geht's mir gut weil es heute endlich wieder wärmer ist?

00:03:17: Ja das stimmt, das ist gut!

00:03:18: Man kann immer noch übers Wetter reden.

00:03:20: Wenn er nichts einfällt bleibt der immer noch das Wetter.

00:03:23: Genau

00:03:24: ich finde aber gut dass du das wie in einem Umland auch so gerne nutzt und das schöne Frühlingsgrün genießt, das find' ich gut.

00:03:40: Heide stellt heute unseren Hot-Take vor.

00:03:42: Heide, was ist der heutige Hot-Take?

00:03:45: Der Hot-take für den Monat Mai ist... Die Linke ist völlig humorlos.

00:03:52: Ich auch.

00:03:54: Das ist tatsächlich sehr bedauerlich weil gerade in so multiplen Krisenzeiten würde uns Humor wahrscheinlich ganz gut tun.

00:04:04: aber es fällt grad ganz furchtbeschwer und man wird dann so eng und verspannt Und die eine oder andere merkt das vielleicht selber körperlich, ich jedenfalls an mir auch.

00:04:18: Wir wollen mit dieser Folge und unserer Gästin da ein bisschen versuchen rauszukommen.

00:04:28: was beitragen zum Rauskommen?

00:04:30: Aber der momentane Zustand ist bedauerlich humorlos.

00:04:36: Die Linke hat die Leichtigkeit verloren

00:04:39: leider

00:04:41: Und wird

00:04:41: dann auch furchtbar unattraktiv, ne?

00:04:43: Weil so verbissene Linke.

00:04:47: Wer braucht denn sowas?

00:04:49: Ja aus einem... Ich find's demotivierende.

00:04:53: also ich finde man merkt schon wenn man aktivistisch zusammen tut und dabei Spaß hat, dann wollen Leute mitmachen und wenn man aber das aus einem Also die Welt ist schon schlecht ja!

00:05:07: Wenn ich mir jetzt überlege wir sind Arbeiter in den Kinder und sonst gehts Manchmal auch wirklich einfach nicht gut, weil ja strukturell halt die Welt nicht für uns gemacht ist.

00:05:16: Und dann geht man auf die Straße mit anderen Leuten und die sagen auch Ja alles so schlecht und mir geht es auch so schlecht

00:05:22: usw.,

00:05:23: das ist einfach... Ich bin überhaupt nicht für eine Wohlfilinke aber ich bin schon sehr dafür dass man zumindest Tieruntersachen mit Leichtigkeit interpretiert beziehungsweise Ein bisschen humorvoller angeht und ein bisschen mit dem Augenzwinker macht, damit das einfach alles nicht mehr so schlimm ist.

00:05:43: Leon kann pluralistischer sein, weil ich glaube es ist ganz viel Angst da im Spiel und was ich vorhin mit Engel gemeint habe geht schon sehr oft darum dass die, die mit uns irgendwo sind genau so sein müssen wie wir Und Bömermann hat schon seine Verdienste.

00:06:02: Nicht nur, dass er den Songkontest kommentiert hat sondern auch geoutet hat in seinem Podcast, das er damals die Wenger Boys bezahlt hat, und das stimmt doch.

00:06:14: Eingeladen hatte sie allerdings die Donnerstagsdemo-Gruppe und ich habe heute noch mal ins Video reingeschaut weil es einfach so ein Glücksmoment war nicht tatsächlich diese Regierung zu Fall gebracht hätten.

00:06:30: Aber es war einfach so schön, dass da so viele Leute da sind die sich richtig freuen und das waren eine sehr heterogene Gruppe.

00:06:37: Die waren unterschiedlich motiviert und das war aber trotzdem ziemlich nice und genau in die Richtung sollte man vielleicht.

00:06:50: Ich glaube, den Zusammenhang musst du noch mal erklären.

00:06:52: Weil es gibt auch Leute die aus Deutschland zu hören und ich hätte ihn jetzt vor zehn Jahren nicht verstanden, glaub' ich Was ist das mit denen?

00:07:06: Österreich hat ja eine ganz unruhmliche Geschichte, aber gehen wir nicht zu weit zurück.

00:07:10: Es gab zwar einmal so eine rechtsextremen konservative Regierung – einmal zweitausend und einmal zweitausend siebzehn.

00:07:21: Und folgende mit Sebastian Kurz vielleicht kann man sich an diesen jungen schönen Kanzler noch erinnern?

00:07:28: Da gab es dann eine kleine Affäre die Aufenthalt des damaligen Vizekanzlers hat sie Strache auf Ibiza zu tun hatte.

00:07:40: Und nachdem glücklicherweise diese Gruppe Wenger Boys so einen Hit hatte aus den, ich weiß auch nicht... ...achtziger Jahren?

00:07:49: Ja, ich glaube es ist richtig alt das Lied.

00:07:51: Richtig

00:07:51: Alt und die glücklicherweise gerade in Bratislava zu tun haben dass ja um die Ecke von Vines hatten wir die damals zur Feier des Tages, dass nämlich der Rücktritt dieser rechtsextremen Regierung unmittelbar Bevorstand eingeladen und das ist einfach so ein Moment gewesen kann man sich auf YouTube angucken.

00:08:13: Packen wir dann auf jeden Fall in die Show nutzt.

00:08:15: Die macht Heide immer dankenswerterweise, danke dir Heider an dieser Stelle!

00:08:20: Nun gut aber zurück zum Thema... Die Leichtigkeit.

00:08:23: mir war nämlich weil der Satz von Kraftclub eingefallen ich ziehe dich runter mit in den Schmutz und das ist so eine Songline die da glaube ich ziemlich gut passt.

00:08:36: Und wir wollen alle uns organisieren und wir wollen aber alle aufstehen Aufstehen gegen den Faschismus, aufgestehen gegen Rassismus.

00:08:44: Gegen Sexismus und so weiter... Aber das ist eine Aktion nach vorne.

00:08:49: also da muss Energie im Körper sein damit du aufstehen kannst und es braucht etwas!

00:08:55: Und ich glaube schon dass Ärger unendlich ist und ich glaube auch dass Hass unendliche ist.

00:08:59: Also ich glaub das ist ein Energie die niemals vergeht aber ich glaube es ist nicht so verbindend wie.. also nicht so positiv fair und gerecht, so wie wir sein wollen in der Linken eigentlich.

00:09:13: Wenn das aus diesen Emotionen heraus passiert und nicht aus gutem Emotion.

00:09:17: Und das ist eine total privilegierte Haltung!

00:09:20: Das ist mir total bewusst.

00:09:22: Wir haben ja vorhin über Coping-Strategien geredet und ich finde schon auch, also aus einer nicht privilegierten Haltung kann ich raus sagen... Ich war sehr traurig als ich diagnostiziert worden bin mit Diabetes.

00:09:32: Also da habe ich schon so gegrieft und hab um meinen Körper getraut den es dann nicht mehr gab Und was mir geholfen hat, waren Memes.

00:09:41: Waren Leute die über Diabetes Witze gemacht haben?

00:09:44: Nämlich auch andere Diabete.

00:09:46: Auf der einen Seite habe ich es total gut verstehen können

00:09:50: wie...

00:09:51: Also dass ich nicht alleine bin einmal auf der anderen Seite hatte das Gefühl beschreibbarer gemacht und ich bin drüber hinweggekommen.

00:09:59: also dass ist nicht ein... ...und gar nicht aus einem.

00:10:03: Ich muss jetzt unbedingt damit fertig werden sondern es hat mir einfach geholf im Prozess.

00:10:11: Mitarbeiterin

00:10:12: des Monats.

00:10:17: Und in diesem Sinne haben wir heute ja auch eine Mitarbeiterin das Monat und auch eine Gästin, die uns zeigen dass es schon geht, dass man irgendwie kluge Unterhaltung, Humor und eine politisch stabile Haltung und Position zusammenbringen kann.

00:10:46: Stephanie Sacknagel, unsere Mitarbeiterin des Monats.

00:10:49: Genau!

00:10:50: Was weißt du über Stefanie Sacknadl Christian?

00:10:54: Ich habe sie schon gekannt bevor ich nach Österreich gekommen bin... ...ich hab gedacht sie macht Comedy.

00:10:59: Genau und danach habe ich mitbekommen sie macht eher Politische Satire und so Karikaturen und hab dann ziemlich schnell diese ganzen Karikaturen von ihr gesehen die sehr, ich würde sagen sehr prominent sind ihre Kunstfigur auch mit ausmachen, glaube ich.

00:11:21: Und dann habe ich nach und nach Dinge erfahren über Stefanie Sagnal die mir alle total gefallen haben und bin immer weiter in diese Babel eingestiegen.

00:11:34: Besonders spannend waren das mit der Burschenschaft Hysteria weil es glaube ich auch Burschen schaffen... also ich bin damit nicht so in Verbindung gekommen in Berlin Und ich glaube, das hat mich einfach sehr schockiert.

00:11:49: Also diese männlichen faschistischen Busschenschaften sind schon ein ganz skurriler krasser Ort für mich die mich ängstlich machen auch und ich glaube ich fand es total cool dass es Leute gab die gesagt haben okay dann machen wir jetzt ein feministisches Gegenprojekt

00:12:09: Also eine Künstlerin, die sich sehr viel so klischeeartige männliche Literaten zu allüren quasi zur Eigenmacht.

00:12:18: Also wie zum Beispiel auch sehr was österreichisches den Alkoholismus für Autoren.

00:12:25: also ich finde das wirkt großartig auch in dieser.

00:12:29: es entlarvt eigentlich indem dass da seine junge Frau sich aneignet.

00:12:36: Das ist super Super, sie ist eine wahnsinnig akribische Beobachterin würde ich sagen.

00:12:42: Das sieht man sowohl an diesen Karrikturen als auch an den Texten und ich glaube das ist alles sehr durchdacht.

00:12:52: Ja und weil ich also warum ich sie ausgewählt habe war schon eben dass sie es als einer der wenigen sagen wir mal so weil unsere Gäste später kann das auch ganz gut.

00:13:03: aber Stefanie Sackner schafft es einfach super gut, sich über die eigene Babel und über andere Sachen lustig zu machen.

00:13:10: Ohne dabei so arg auf den... Auf andere Leute hinzutreten.

00:13:15: Also ist immer eine Kritik drin Es ist immer schlau Es ist eine schlaue Satire Und ich stehe total auf politische Satire.

00:13:26: Um nochmal auf diese Kollektivität zurückzukommen weil ich finde zwei Projekte in letzter Zeit, die Stephanie Sagnagel gemacht hat mit anderen Frauen eigentlich sehr cool.

00:13:42: Das eine ist so diese Christiane Rösinger und am Anfang war auch noch Denise Böhm dabei wo sie ich glaube Aya war ist unmittelbar in diesem Zusammenhang entstanden also so eine gemeinsame Reise der drei Generationen quasi irgendwie und das andere ist diese Reise nach Rojava.

00:14:04: Ich habe so einen Abend gehört, ich hab relativ viel erfahren was ich vorher nicht wusste und es kommt einfach und kam wahnsinnig viel Geld dabei rein.

00:14:15: und das ist etwas was man dort brauchen kann.

00:14:18: und deswegen finde Stefanie Sacknagel eben mit Heidi Sequenz, Judith Gertz und Mosaien Almjussev gemacht.

00:14:30: Und ich glaube so die eigene Berühmtheit, die sie ja mittlerweile erreicht hat und eine Popularität zu teilen um quasi tatsächlich für den guten Zweck möglichst viel Kohle einzusammeln auch eine gute Sache.

00:14:47: Ja

00:14:47: also was da habe ich das gefüllter macht dieses reden dass man Privilegien teilt, total Sinn.

00:14:55: Weil es ist sozusagen... Es ist ein totales Verdienst weil ich glaube nicht, dass das jetzt Stefanie Sagnagel in die Wiege gelegt wurde, dass sie so famous ist aber das hat sich hier erarbeitet Das ist ihr herzlich gegönnt.

00:15:08: aber sie teilt trotzdem und da gibt's halt einfach auch einen riesen Gefälle zwischen unserem Reichtum der wirklich schwierigen Situation in Rojava, wo es an allen möglichen fehlt und wo man diverse coole auch sehr coole feministische Projekte unterstützen kann.

00:15:25: Genau!

00:15:26: Und ich glaube da sind wir uns wieder mal total einig dass das dabei ist.

00:15:30: Da kommen wir wieder zur Einigkeit.

00:15:33: Was ja so wichtig ist, heutzutage!

00:15:36: Ja und also was ich auch an Stephanie Sackler toll finde, dass sie schon als Person... Ich habe vorhin zu Heide in der Vorbesprechung gesagt echt?

00:15:44: Ich mag halt so Worte wie originelle Alternative irgendwie nicht aber sie ist halt einfach so ehrlich zu sich selbst und sie ist ein ehrlicher Charakter würde ich sagen und eine sehr ehrliche Persönlichkeit.

00:15:58: Ich finde auch, dass sie feministisch extrem gut arbeitet.

00:16:02: Also viel dieses Thema Body Positivity, Body Neutrality – gut aufarbeitet in ihren Sketches und in ihren Kartons.

00:16:12: Und auch in dieser Kunstfigur?

00:16:13: Genau!

00:16:14: Da geht es wirklich nicht darum Mose zu sein oder zu gefallen sondern einfach eine ganz starke Selbstinszenierung zu haben die voll gewählt ist.

00:16:26: Gleichzeitig spielt Klass sein Thema bei ihr.

00:16:28: Also ich finde das wirklich sehr erfrischend, dass Stephanie Sagnagel eine Person ist, wo man ganz klar ist die kommt aus der Arbeiterinklasse aber sich gleichzeitig in einem hoch akademisierten Feld bewegt und aber gleichzeitig das nicht so annimmt also dann nicht zu einer Person wird, die genauso ist wie die Akademiker Kids oder so.

00:16:50: Finde ich kann man sich dann gut identifizieren mit?

00:16:54: In diesem Stil gibt es viele Aspekte in ihr, finde ich.

00:16:56: Also den Antifaschismus zum Beispiel auch.

00:16:58: Ich find's wahnsinnig mutig sich in solche Orte zu begeben.

00:17:02: Solche Projekte auch umzusetzen und sich dem Ganzen auszusetzen.

00:17:06: also sie hat ja viel Hass.

00:17:11: hier ist viel Online-Mobbing usw.

00:17:13: begegnet.

00:17:15: Das sagt sie jetzt, es redet sich nicht so in Detail drüber.

00:17:18: Wahrscheinlich in den Interviews schon aber man bekommt schon hier und da mit und das trotzdem zu machen ist extrem mutig und also ich finde einfach ja... Ist eine gute Mütterwetterin des Monats.

00:17:41: Die Kaffeepause!

00:17:47: Es ist tatsächlich so, dass ich unglaublich froh und auch ein bisschen stolz bin obwohl das ein komisches Wort ist.

00:17:53: Dass unsere heutige Gäste den Denise Burben ist weil ich einfach ein großer Fan.

00:17:58: und herzlichen Dank.

00:18:00: und willkommen Denise!

00:18:02: Danke schön, danke schön.

00:18:04: Ich bin auch stolz, dass ich gefragt wurde.

00:18:06: Ja es freut uns sehr auf jeden Fall.

00:18:08: Danke, danke, danke!

00:18:09: Gott das hat so der Versiv geklungen lassen.

00:18:14: Nein, ich bin sehr stolz.

00:18:15: Danke danke, dass sich herkommen durfte und mich selbst reden darf.

00:18:18: Endlich darf ich über mich reden.

00:18:21: Und wir wollen eigentlich Am liebsten ganz viel von dir.

00:18:26: Intimes erfahren oder wie immer eigentlich von unseren Gästinnen alles, was sie gerne preisgeben möchten.

00:18:33: aber

00:18:34: unsere typische Infofrage lautet.

00:18:36: Wo kommst du eigentlich her Denise?

00:18:39: Wo komme ich her?

00:18:40: Ich

00:18:40: komme aus dem Punk her würde ich sagen.

00:18:44: Ich komme als einen kleinen trostlosen Industrieort, fünftausend Einwohner Auf der Autobahn in der Mitte von Schweden.

00:18:56: Ich komme auch aus Finnland, weil ich in Finnland geboren bin – in Kotka und in den Nähe von der russische Grenze.

00:19:04: Ich komm' von sehr viele starke Frauen in meine Kindheit, sehr viele problematische Frauen in meiner Kindheit.

00:19:12: Und ich komme von allen Freunden die ich jemals gehabt habe, die mich sehr beeinflusst haben.

00:19:23: von denen ich viel gelernt habe.

00:19:26: Das ist schon eine sehr schöne Zusammenfassung.

00:19:28: Ich würde sagen auch, ich sollte auch sagen eigentlich mittlerweile komme ich auch aus Wien.

00:19:32: Bin ein wahnsinniger begeisterter Wienerin!

00:19:35: Ich hab diese Wochenende verbracht und ununterbrochen über Wien geredet.

00:19:40: Ich war auf einer Woche mit sehr vielen Leuten aus Deutschland und es ist wie Knopfdruck... so über Wien zu schwärmen und wie super und toll Wien ist.

00:19:53: Mittlerweile sollte ich das auch sagen, ich komme aus Wien auch.

00:19:57: Man könnte ja auch sagen ganz Wien kennt Denise und Denise ist sozusagen der strahlende Mittelpunkt einer queeren Community und nicht erst sehr gestern und das ist schon also gewusartig.

00:20:12: Das ist natürlich ein feministischer Podcast, also wie würdest du denn deine feministische Sozialisation so zusammenfassen?

00:20:20: Also

00:20:21: es ist so lustig.

00:20:22: Ich denke so oft darüber nach weil es gibt keine einfache Antwort auf die Frage aber natürlich war das eine Reise für alle, weil ich in dieser Industrieorten Schweden aufgewachsen bin und ich bin an einer finnischen Community aufgewachsen, fast alle waren Gastarbeiterinnen.

00:20:41: Ich habe jahrelang gesagt, dass meine Mutter auch so Gastarbeiterinnen war.

00:20:44: Das war nicht ganz wahr aber die richtige Situation war mir immer zu kompliziert zu erklären.

00:20:49: Aber wir haben mit diesen Gastarbeitern in der Community gewohnt oder zusammengelebt und es war sehr viel so... Die Männer hatten Alkoholprobleme.

00:20:57: Es waren wirklich so Klischee.

00:20:58: Die Männer hatte auch Alkohlprobleme gehabt, haben ihre Jobs verloren.

00:21:01: Die Frauen haben dann sicherlich die Kinder gekümmert sind, auch in den Fabriken gegangen gearbeitet Und soweit.

00:21:06: und sofort haben sich dann nicht nur um die Kinder, um Haushalt ohne Arbeit gekümmert.

00:21:10: Sondern auch um den Alkohol.

00:21:12: Alki-Männer!

00:21:14: Und so starke Frauen, um sich zu haben... Das war eine Selbstverständlichkeit in der Schule.

00:21:24: Das waren immer die Frauen.

00:21:25: Die Mädchen waren die Starke, das waren die Laute, das sind die Bosses of the School.

00:21:29: Also die Buben waren irgendwie im Ball zumindest bei uns.

00:21:35: Und da gab es einen Feminismus, in mir dich jetzt erkennen natürlich als ich älter bin.

00:21:42: Aber dich damals nicht verstanden habe.

00:21:44: und dann haben wir Zeit vergangen Anfang neunzig Jahre die Angaben für Musik zu machen im Band zu spielen und das war während dieser ganze Riot-Girl Zeit wie Bikini Kill und Hole auch wenn Hole und Babes'n Toller nicht wirklich zu den Riot-Groß hören.

00:21:58: aber das waren meine Lieblingsbands.

00:22:00: Und da wurde ich sehr oft gefragt wegen meinen Feminismus und dann habe ich immer gesagt, dass ich auf keinen Fall eine Feministin bin.

00:22:08: Weil das braucht man überhaupt nicht!

00:22:10: Es gibt ja auch kein Maskelinismus.

00:22:12: also es war einfach... wie sagt man ignorant von mir?

00:22:17: So sehr ungebildet will ich nicht sagen in dem Sinn but I just didn't know better.

00:22:22: Und da war ich auch so, dann wurde ich gefragt als Antifeminist mit ihnen Aussagen zu machen die ich dann wahnsinnig gern gemacht habe bis sich dann Ende neunziger irgendwie zu Feminismus gefunden hab.

00:22:39: Durch zwei Sachen durch Gender Studies of the Uni wo ich eh komplett gescheitert bin weil ich einfach Ich war einfach kein Akademikerin.

00:22:49: I'm street smart!

00:22:51: Das habe ich noch immer so, diese Bildungskomplexe, dass sie das nicht haben.

00:22:55: Aber durch die Genderstiles haben wir das entdeckt und durch diese Welle, die dann gekommen sind wieder... Es waren noch eine feministische Welle in den Ende neunziger, zumindest nach Schweden gefunden haben.

00:23:06: Und da war es ja leider so, dass ich bin richtig in der radikal-feministischen Grube gefallen.

00:23:14: Was eh US-Super war, wenn es so Hard on Activismus gegangen ist.

00:23:19: Dass man wirklich was gemacht hat und nicht nur geplaudert hat aber er hat ja auch Probleme geführt.

00:23:24: also Probleme ich habe alles was sehr vereinfacht Ich bin auf eine komische Ökofeminismus Schiene da also Öko Feministischen gefallen.

00:23:32: Ja.

00:23:33: aber ich glaube das ist nicht dass Ich glaube, jemand hat mir gesagt das ist Öko-Feminismus.

00:23:38: Alles war Binary die ganze Zeit!

00:23:40: Man hatte Welt durch die Binarität verstanden und ich war... Und das war für mich etwas Einfaches zu verstehen so wie ich dachte Binary is a great man, Frau Natur Society bla bla bla... Da kann man das schwarz weiß whatever.

00:23:54: also das ist ja auch Insane problematisch.

00:23:57: and that I did for couple of years.

00:23:59: und was habe ich heute für Freemismus, Queer Feminismus?

00:24:03: Nämlich an ist dass Einfachste.

00:24:05: Ich glaube, ich habe keinen Namen.

00:24:06: Das ist ein feministisches Grundverständen vom Leben als Feminismus für mich selbstverständlich.

00:24:12: Also auch manchmal das Gefühl dass zwar die Parole non-binary jetzt heißt aber die Lust an der Vereinfachung schon nicht aus der feministischen Welt gekommen ist?

00:24:27: What a good question!

00:24:29: Hm,

00:24:30: ich weiß nicht, ob ich das beantworten kann.

00:24:32: Ich glaube, dass jede Generation – jetzt meine ich nicht unbedingt Generationen wenn es um Alta geht.

00:24:38: Weil ich bin ja selber fünfzig aber verstehe mich oft viel besser mit Leuten in den zwanziger oder early thirties und stuff so.

00:24:49: Es hat ja nicht mit Alta im Sinn eine Generation meiner.

00:24:53: Jede Generation oder jeder Zeitmann hat ihre gute Sachen and just go with it an listen und dann merkt man ja eh was da stecken bleibt finde Ich nehme einfach... ich versuche Leute so viel wie möglich zuzuhören und das reinzusaugen, reinzunehmen oder so anzuschauen.

00:25:11: Und dann entscheidet jeder für sich was man behält denke ich?

00:25:16: Also ich finde es sagt viel über deine Großzügigkeit aus weil wenn ich ein Attribut finden müsste um dich mit einem zu beschreiben dann würde ich das nehmen.

00:25:27: Ja, ich finde das äußerst großzügig von dir!

00:25:31: Das freut mich sehr Das ist sehr schön zu hören und das freut mich sehr, finde ich auch tatsächlich.

00:25:39: Ich bin ja nicht großzügig weil ich so wahnsinnig lieb bin oder so, weil ich ein gutes Herz habe... Nein, ich bin ja großzägig!

00:25:47: Es ist gut für mich.

00:25:48: Also ich hab ja was davon.

00:25:50: Also das ist jetzt das Ding.

00:25:52: Wer macht eine Party mit nur einem Gast?

00:25:56: Sich selbst?

00:25:56: also ich meine ich verstehe es nicht.

00:25:58: Also das ist so, je mehr Leute auf deiner Party kommen und die mehr Leute, die unterschiedlich sind, der lustiger wird als die Partei.

00:26:05: Und dann findet man eine Art und Weise um sich zu verstehen.

00:26:08: aber natürlich, ja, habe ich einen Bedürfnis mit Faschisten zu reden?

00:26:13: Nein!

00:26:13: Natürlich nicht!

00:26:17: Das liebe ich für Leute, dass immer als Beispiel nach Haariener dann kannst du ja auch die FPÖ-Leute dann einhalten.

00:26:22: zu deine lustige Party.

00:26:23: Aber davon geht's ja nicht!

00:26:24: Also weil Du es schon erwähnt hast, dass Du fünftig bist, Du hast ja tatsächlich Deinen Geburtstag in einer vollminanten Party gefeiert mit fünfhundert Leuten wahrscheinlich.

00:26:36: Das ist echt nicht übertrieben im wunderbaren bümischen Prater so viel sei verraten.

00:26:44: Ja, es ist

00:26:44: eh schon vorbei.

00:26:47: Das war schön tatsächlich und bürmische Prater habe ich auch geliebt weil es für mich auch so eine richtige Arbeiterin an Ort und das hat gut gepasst zu wo ich herkomme.

00:27:00: Also ich würde dich glaube ich zu Menschen die in Berlin meine Freunde sind.

00:27:05: und wenn ich von dir erzähle dann sage ich glaube ich häufig dass du so die Queen vom Queer feministischen Comedy in Wien bist.

00:27:16: Ich bin so wahnsinnig geschmeichelt jetzt, dass jemand über mich redet in einer anderen Zeit.

00:27:23: Aber ich finde das immer inszenen, dass Leute mich reden.

00:27:25: Danke!

00:27:26: Ja voll und total die Ikone eben.

00:27:29: Und ich glaube man kennt dich eben auch wenn man halt nur so los in der Wappel ist.

00:27:35: also... Du wirst jetzt Queen nicht zu übersehen.

00:27:39: Oder so überhören?

00:27:40: Genau!

00:27:44: Und das finde ich sehr, sehr gut.

00:27:45: und mich würde schon auch noch ein bisschen interessieren wie so das passiert ist dass du so zu Comedy gekommen bist und dann auch so zu... Also wir haben letzte Folge schon über den PCCC geredet.

00:27:57: Ich habe schon gesagt, dass ich immer Angst habe sich einen Zähl vergessen Und wie du dazugekommen bist, das so auch auf eine Art feministisch zu interpretieren.

00:28:06: Also ich meine es ist jetzt nicht feministisch per se aber es hat schon diesen Ansatz flinte Personen auf die Bühne zu stellen beziehungsweise ihnen eine Bühnen zu geben, die Böhne mit ihnen teilen und so... Das würde mich einfach interessieren wie du siehst, wie du die Verbindung zwischen Feminismus und Comedy siehst und wie du dahin gekommen bist da auch.

00:28:26: Also ich wollte erstens immer Comedy machen.

00:28:29: Ich wollte immer lustig sein, ich war immer lustige.

00:28:34: Ich bin so anstrengend sogar mit dieser Lustigkeit lustig zu sein dass es manchmal kippt in der sich die ganze Zeit Witz über alles machen muss.

00:28:45: Deshalb hatte ich das immer in mich und dann aber nie wirklich gecheckt dass ich das auch mache kann auf der Bühne.

00:28:52: Ich habe auch sehr viele Komplexen, sehr viele Unsicherheiten, sehr viel Hochstaplerin-Syndrom und dass alle die klassische Arbeiterklasse oder sogar Unterschicht wirklich sagen in meinem Fall auch was damit kommt in Society das du die ganze Zeit mit dir herumträgst.

00:29:11: Natürlich hast du dann nicht die gleiche Selbstbewusstsein und glaubst so, ich kann alles jetzt machen.

00:29:17: Also ich hab angefangen zu singen tatsächlich weil das war was anderes was sich tun konnte und das hat sich nichts ganz so scary gefunden.

00:29:24: Zu Pissi-Sisi, Pissii-Sici kann man sich leicht merken, weil es Pissisisi also ist jetzt die Pissie angepisste Sisi.

00:29:31: Dann merkt man das immer.

00:29:33: Okay, every try!

00:29:34: Es ist für

00:29:34: Tische sehr genau.

00:29:36: Willst du dazugekommen ist?

00:29:37: Ist weil... so was selber sehen wollte.

00:29:40: Und es gab es nicht damals vor zehn Jahren, wir haben fast vor zehn Jahre angefangen mit PCCC und da hat mir einfach die, vor allem die feministische Comedy komplett gefehlt.

00:29:50: Es gab ein paar politischen Sachen schon, dass ich wusste von Typen dann oder von Heterotypen gemacht habe.

00:29:57: Ehe urnette guys!

00:29:59: Aber es gäbe nichts, kein identifikationsfläche für mich noch der ganze Queer Community in dem.

00:30:08: Und wie unsere Comedy feministisch ist, ist für mich so selbstverständlich, dass es... Das wird nicht einmal nachgedacht.

00:30:16: Alles was ich mache ist feministisch!

00:30:18: Dass es jetzt kein von ausstehen bis einschlafen ist alles mit Feminismus weil es ist ja selbstverständlig.

00:30:27: Es ist so unglaublich sehr verständlich für mich das ... It makes it hard to talk about.

00:30:31: Also weil es so Da ist einfach die... Und das Gleiche gilt für mich und die Antikapitalismus.

00:30:41: Ich habe ja auch, ich sage das oft, dass ich so null Ambitionen hab' und dann finden alle, was heißt das mehr Ambition?

00:30:48: Und ich glaube vielleicht verwende ich das Wort falsch.

00:30:51: Mich interessiert es ja nicht größer und größer zu werden, mehr und mehr Geld zu verdienen.

00:30:56: Also ich brauche das alles nicht!

00:30:59: Das kommt nicht davon, Wie heißt es, Humble bin?

00:31:04: Wie heißt Humble noch mal auf... also dass ich so bescheiden.

00:31:09: Genau und das ist keine Bescheidenheit von mir.

00:31:11: Es klingt ja oft wenn man so sagt, oh, dass sie nochmal nicht bescheidet hat.

00:31:14: Das ist einfach tatsächlich nicht meine Bedürfnis.

00:31:17: Und das finde ich glaube ich auch sehr wichtig weil dann hat man auch nicht ein Druck vom Außen sondern wenn es überhaupt einen Druck von außen gibt dann ist es für unsere Publikum, die tatsächlich an uns interessiert ist.

00:31:36: Wir sind ja dafür das Publikuum und das Publikum ist ja da für uns.

00:31:39: Es ist ein Give and Take.

00:31:41: Das ist eine Zusammenarbeit die ganze Zeit.

00:31:43: Deshalb glaube ich funktioniert bis jetzt auch so gut.

00:31:47: Weil es ein lebendiges Publikums ist wenn wir was machen und es geht nicht darum... Also wir wollen ja mehr und mehr zusammenwachsen und keine Graben zwischen uns und das Publikum haben.

00:32:01: Und das glaube ich ist auch in this world, vor allem im Performance.

00:32:05: Du

00:32:06: schaffst halt immer so was wie eine Szene, die

00:32:09: ein bisschen mehr

00:32:10: ist als Family and Friends, wo man das Gefühl hat aber dazu zu gehören Produktion und Konsumtion sozusagen ein bisschen aufgeweicht wird oder zwischen Künstlerinnen und Publikum.

00:32:29: Genau, das ist mir so wichtig und da kommt auch diese... Ich will dass alle sollten sich willkommen fühlen in dem Sinn.

00:32:37: Und wenn ich so alle sagen Ich meine, weil oft in Kunstbereich und Performance oder überhaupt so.

00:32:44: auf der Bühne gibt es ja auch diese Coolness-Trucke die ganze Zeit.

00:32:47: So who are the coolest now?

00:32:48: Und das entsteht so eine Hierarchie und wenn du ein Publikum hast oder überhaupt Bekanntschaftskreisepartys, Clubs or whatever places where people meet finde ich dass es das oft passiert und da will ich alles tun um das zu vermeiden und dass so viele Leute sich wie möglich wohlfühlen.

00:33:10: Deshalb war es uns auch immer wichtig, bis sie in ein Ort passiert wo sich Leute auch wohlfühlend im Ort, das nicht so established ist mit einer Klicke oder sowas, dass die Leute, die sich dann vielleicht nicht so viele Friends hat oder es nicht so socially sind oder so, dass diese sich auch wohl fühlen und nicht in eine Ecke verstecken müssen oder so weil es so unangenehm ist, weil diese Klicken da stehen.

00:33:34: Ich bin auch davon bewusst, dass ich sehr laut bin.

00:33:39: Und ich habe ja auch viele Sachen um mein Person gebaut und tue ja auch auf Wicht zu über diese, wo ich die große Die war.

00:33:47: Jetzt bin ich die Chefin hier und gerade so Mother on what the fuck ever!

00:33:51: So... Ich meine das nicht wirklich so wahnsinnig ernst auch.

00:33:55: Na ja aber Schau du kannst Ur viel und du tuest Ur viel?

00:33:59: Das ist halt schon ein bisschen ... Also diese ganze nur irliche Arbeit,

00:34:05: die

00:34:06: sieht man dann halt auch ewig

00:34:08: ab.

00:34:09: Ja und bist es halt auch.

00:34:10: Also man kann's auch ohne,

00:34:13: aber

00:34:14: das hab ich total gefühlt vorhin dass du das so gesagt hast mit der Klassenperspektive usw.

00:34:20: Ich glaub' man tiefstapelt einfach immer die

00:34:23: ganze Zeit

00:34:24: sowieso als Frau.

00:34:25: Aber dann nochmal schlimmer wenn du in Armut aufgewachsen

00:34:28: bist und du warst

00:34:28: die ganze zeit im Kampf.

00:34:30: So darf ich jetzt lauter sein ist das jetzt eh nicht zu viel gewesen und ich mache es ja eh nicht für mich, sondern für andere.

00:34:38: Ich glaube das ist auch total richtig Sachen für sich machen zu wollen.

00:34:41: Also wenn du sagst so, es gab sowas einfach nicht und ihr wollt sowas machen dann ist das komplett legitim glaub ich.

00:34:47: Und ich glaube dass es auch wieder so ein Ding, dass wir uns halt ständig sagen, das musst du möglichst irgendwie für alles sein und möglichst irgendwie...ich muss nicht den individuellen Nutzen da drin haben weil so sind wir halt aufgewachsen.

00:34:58: Ja.

00:34:59: Das finde ich spannend!

00:35:00: Was ich auch spannend fand vorhin hast du gesagt dass du dich nicht als Feministin bezeichnet hast am ganz am Anfang früher, früher und das hat Sherry auch gesagt.

00:35:11: Und ich finde es interessant weil sowohl Sherry als auch du ihr seid so richtig hardcore Feministen wirklich erlebt das wirklich täglich so wie du's auch gesagt hast und ich glaube das ist interessant weil das wird dann halt zu einer Lebensart, also das ist nicht eine Theorie die man anwendet sondern Feminismus wird dann seiner Lebensart und das finde ich total schön.

00:35:31: Also genau nachdem du schon so wahnsinnig viel gemacht hast es ist urschwer dass in ein Format zu packen.

00:35:38: Ich nehme jetzt wieder was vorweig.

00:35:40: Es gab von dir schon so eine Art Autobiografie.

00:35:44: Also wer wirklich an vielen Details interessiert ist dem lege ich die Total ans Herz.

00:35:52: Titel Cheers Stories of a Fabulous Queer Fam in Action.

00:35:58: Und das Buch gibt es nur noch antiquarisch, aber es ist wirklich wunderbar!

00:36:02: Es ist nicht so schwierig zu finden, haben Leute mir gesagt auf eBay anscheinend.

00:36:06: Verkaufen sich meine alte Freundinnen verkaufen meine Bücher die Arschbächer.

00:36:11: Du hast das... Nein, das ist wahrscheinlich der Verlag oder sowas.

00:36:14: Also das Buch ist zwei Tausend Teile zu erschienen.

00:36:16: im Zerklossus verlagte es leider auch nicht mehr gibt, deswegen ist das Buch ja auch vergriffen.

00:36:24: Also was ich vorhin mit großzügig gemeint habe, ist glaube ich schon deine Fähigkeit zu teilen unglaublich heterogene Beziehungen zu führen?

00:36:38: Ich kann so aus der Beobachterin an Position sagen und Ich meine das auch als großes Kompliment.

00:36:48: Du hast so gar nichts Bügerliches an dir, was glaube ich auch für so große Barrieren manchmal sagt.

00:36:56: und Deswegen noch mal meine Frage in diesem Komplex Klasse Feminismus und Kunst.

00:37:02: Du bist eine Kommunistin, stimmt

00:37:07: das?

00:37:08: Ich weiß nicht genug über Kommunismus um sagen zu können... wie weißt du was ich mein?

00:37:13: Also sich mich so falsche Fehlenschmücken... like it sounds good and everything I think i've always seen myself as an Anarchist more In dem Sinn...

00:37:24: Wir bewegen uns auch in die Richtung.

00:37:27: Genau, also das ist von dem, weil so wie ich das verstanden habe mit Kommunismus hab' ich das Gefühl dass solange die absolute Großteil von Sismen sich eigentlich Nullo für Feminismus interessieren, die sagen das immer, dass sie das tun.

00:37:48: Aber wenn ihr schaut bei their actions und wir hätten nicht die Probleme Sexismusprobleme in der linke Szene, die wir noch immer haben, if that would really have happened all these years ago.

00:37:58: also ich glaube dir das einfach nicht.

00:38:01: Ich glaube auch nicht, dass die das tun because they're not interested oder sowas.

00:38:06: Es kommt von irgendeine komische Unfähigkeit Aber es wird besser und besser für jedes Jahr.

00:38:14: Ich glaube, das ist einfach unmöglich, sich einzunehmen und verstehen... Deshalb spürte ich, dass ja von Männern immer ihre Feminismus auf einen individuellen Niveau spült.

00:38:24: Das ist immer so, dass man von diesen Sachen macht, aber ich fühle mich nicht wie ein Bewegung.

00:38:30: Feministisches Sismener-Movement?

00:38:34: Nicht so viel!

00:38:35: Und oft, wenn sie etwas tun, dann habe ich das Gefühl, dass das passiert.

00:38:40: Jetzt sind die Großzüge oder jetzt gehen sie extra mile oder irgendetwas nicht, weil die wirklich, wirklich ... Die absolute dringende Notwendigkeit von ... Weil so ist es auch mit Privileg.

00:38:51: Also wäre ich anders aufgewachsen, wär ich ja nicht im Einstieg heute bin?

00:38:55: Ich bin ja auch so, weil ich so wahnsinnig nicht priviläge geht, aufgewachsend bin und ich muss dir selber alles irgendwie für mich schaffen.

00:39:02: And I think that's why i am like this.

00:39:21: also!

00:39:22: Ich

00:39:29: glaube, das ist schon ein Unterschied.

00:39:32: ist einfach, wenn jetzt zum Beispiel Zinsmänner sagen die Befreiung im Sozialismus passiert nur beziehungsweise funktioniert nur mit der Befreiungen der Frau.

00:39:43: Also weil sie halt nicht über sich selber da reden in dem Moment sondern

00:39:46: über

00:39:47: jemanden eine Realität, die Sie nicht verstehen können.

00:39:50: und wenn sie sagen okay wir müssen alle befreit werden und ich kämpfe auch dafür dass du auch die gleichen Rechte hast wie ich is das was anderes?

00:39:57: Weil er sich dann also weil dann das Individuum die Perspektive mit darin steckt also in dieser Aussage.

00:40:04: Aber was mich halt wirklich sehr nervt ist, wenn linke Männer ganz viel über Realitäten von linken Frauen, von armutsbetroffenen Frauen.

00:40:15: Von Working-Classwomenreden die sie nicht kennen also diese auch nicht verstehen die sie vielleicht durch ihre Mutter mal gesehen haben oder so aber die sie selber am eigenen Leib nicht erfahren haben.

00:40:26: Genau und machen sich auch wirklich eine Mühe da das näherkennen zu lernen auch finde ich.

00:40:33: In einer letzten Nummer von Anschläge gab es seine Kolumne ein Vater treffengangen ist und da war dann der einzige Person.

00:40:45: Also bitte jetzt, Entschuldigung!

00:40:51: Und die Vollzeitarbeit und alleinziehende Mutter war schon da.

00:40:54: also just make it happen make it possible.

00:40:56: if you're genuinely interested then Make It Happen.

00:41:01: erst weiß ich nicht, wie es denn wieder reingeht.

00:41:04: Sofort!

00:41:05: Ich bin so, Männer, Männer...

00:41:08: Aber weißt du was?

00:41:09: Was ich glaube, das Ding schon ist mit dieser Frage der Privilegien und zum Beispiel gerade in Bezug auf ArbeiterInnenklasse.

00:41:17: Ich komme da auch her und meine Freundinnen sind zu ninety-fünf Prozent Akademikerinnen.

00:41:27: Und das heißt geht es ja schon auch darum, dass man das – wenn man daherkommt – nicht verherrlicht.

00:41:34: Also mir kommt vor so diese positive Rezeption von Didier-Ariban oder so.

00:41:41: Das kommt viel eher von bürgerlichen Menschen.

00:41:44: Ja sicher!

00:41:45: Weil meine Mutter, die tatsächlich aus der Arbeiterinnenklasse kommt, wollte dann natürlich auch nichts sein.

00:41:53: Es ist mehr ein zwangler Verhältnisse, der dich in diese beschissene Position bringt und dieser Proletkult, wie wir das letzte Mal auch gesagt haben.

00:42:03: Das ist eher auf sowas sehr männliches, also wo man sich nochmal identifizieren kann.

00:42:09: Und wenn man dann meist tatsächlich über Bildung und Joel Smartness es also hier unbezweifelt... Genau!

00:42:18: Dann geht's jetzt nicht unbedingt darum dass man da Partu wieder zurück will und das ist halt mit anderen Kategorien die Möglichkeit gesellschaftliche Möglichkeiten verteilen, glaube ich genauso.

00:42:30: Deswegen muss man sich immer so ein bisschen davor hüten dass es so zu essenzialisieren.

00:42:36: Ja ja, absolut sehr schön zusammengefasst.

00:42:40: Danke Heide, aber wirklich!

00:42:42: Ich denke ihm... ich weiß nicht ob das etwas bedeutet für dich oder für einen Satz?

00:42:49: unglaublich nervige Antifa-Typen in Malmö mal gesagt hat, weil ich vegetarische ... ist kein Fleisch seit ...fünfundneunzig oder sowas.

00:42:57: Und der hat mir dann gesagt, er hat mich dann belehrt das kann nicht keine richtige Revolutionärin sein!

00:43:04: Weil die Arbeiterklasse muss Fleisch essen um Energie zu haben und das ist das einzige was wir hatten ja dann gesagt uns leisten können.

00:43:13: Ich habe gleich kleine Schnüsselorschläge, was redest du über?

00:43:18: kommt er und sagt natürlich war der in einem Mittelschicht-Punk von irgendwo.

00:43:23: Solche Klischees auch, von was das heißt...

00:43:29: Der Arbeiter raucht und trinkt nicht?

00:43:31: Ja genau ja.

00:43:32: Das ist die

00:43:33: andere, diese moralisch...

00:43:35: Genau!

00:43:36: Das wurde mir auch gesagt.

00:43:37: Wir dürfen nicht mehr Alkohol trinken weil wir müssen dauernd bereit sein wenn der Revolution kommt.

00:43:45: Achtundneunzig in Malmö, bitte.

00:43:48: Wir haben mich auf die Revolution gewappt und es gibt kein Bier trinken hier jetzt!

00:43:52: Wir sitzen hier lachen über uns ab.

00:43:54: Das Urviel von dieser Klischee ist so noch immer drinnen... Die Wörter haben sich verändert.

00:44:00: Es ist ein bisschen maybe now a little bit more subtle als Malmø Achtundeunzig Aber es dauert ein bisschen bevor man es erkennt.

00:44:09: aber ich finde das passiert Auch noch immer so.

00:44:12: Es ist schon ein bisschen eine Competition die ganze Zeit, wer die meiste politische Texte kennt sich am besten aus.

00:44:20: Wer hat, wer ist am ärmsten?

00:44:23: Wer kann am besten überleben?

00:44:25: Wer verwendet am wenigsten Geld?

00:44:27: Also wer gibt am wenigstens Geld aus?

00:44:29: für was Sachen gibt man Geld?

00:44:30: also es ist schon a little bit competition.

00:44:33: who is the best revolutionary?

00:44:35: oder sowas wer gewinnt das große?

00:44:41: Und das ist fucking nice mit getting older, also dass ich mich weniger und weniger schäme für jedes Jahr.

00:44:46: Also jetzt bin ich nicht mehr so, dass sich sagt, es tut mir so leid!

00:44:50: Ich habe das nicht gelesen, ich hab' es nicht gemacht...

00:44:56: Also du hast doch unglaublich viele lustvolle Sachen immer wiedergemacht.

00:45:01: Ich würde mal sowieso sagen, die Frage nach der Motivation Das ist der eine Komplex.

00:45:11: Ich kenne dich ja auch auf der Bühne von Club Boulez Brutale, das fand ich auch sehr hübsch!

00:45:19: Das ist auch sowas sehr lustvoll getragenes.

00:45:21: Also da geht es nicht um so eine Ernsthaftigkeit und Wahrheit zu zelebrieren sondern mehr so... Ja, vielleicht sagst du.

00:45:29: Ich habe ja fast immer Nummer gemacht mit Comedy auch.

00:45:31: Also meine Nummer bei Bollesportal war nicht unbedingt der sexieste Nummer.

00:45:35: Das war eher sehr viel mit Humor natürlich.

00:45:38: Of course humor is the sexiest thing in the universe.

00:45:40: of course das wissen wir alle dass das sexiest ist.

00:45:42: aber vielleicht war es nicht so wie die Leute sich gedacht haben wow sondern die haben dann gelacht.

00:45:48: also so sehr viel da hab ich auch fast jede Nummer bei mir hatte irgendein sehr viel Comedy in sich und das ist überhaupt mein Politik auch für mich, Comedy muss immer das sein.

00:46:00: Also for me it has to be!

00:46:02: Und das wurde mir auch total oft gesagt so... Ich muss auch für ein Witze zu machen bei den Plenars, weil das ist ja alles tot ernst jetzt hier und es gibt nichts zum Lachen.

00:46:12: Und ich sage immer du kannst dich nur wirklich lustig machen wie immer du liebst oder dir sehr gern hast.

00:46:18: Sonst ist es nicht lustig, sonst ist er nur beleidigen.

00:46:20: weird.

00:46:21: also this is very hard.

00:46:23: yeah then people say but they are comedians who make fun of Trump and don't love him.

00:46:36: Du machst dich ja sehr oft lustig über dich selber.

00:46:39: Ja, das finde ich auch lustig.

00:46:40: Ich bin ja auch unglaublich.

00:46:43: Genau!

00:46:45: Und für meinen Geburtstag zum Beispiel hat mich Roast gewünscht so dass die Leute mich richtig so roasten.

00:46:50: Das

00:46:50: hat mich total befremdet?

00:46:52: Ja, ich weiß viele Leute waren dann total so... Das ist nicht lustig und wird...

00:46:55: All deine schwulen Freunde sind so stumm geworden, sag' ich dir in meiner Umgebung.

00:47:02: Und ich wollte sie unbedingt haben.

00:47:05: Ich fühle mich ja auch sehr zugehörig, so der whole mentality around the drag queens scene wo Leute wahnsinn zueinander gemeint sind.

00:47:15: But for me thats a love language among friends.

00:47:18: Ich kann nicht so schreckliche Sachen zu jemandem sagen, die ich nicht gerne habe.

00:47:22: Also das means that I love them and the same goes for me when we talk about politics und versuchen Lösungen zu finden und sowas.

00:47:31: Man kann doch Witze machen.

00:47:32: Das heißt ja nicht dann wenn man Leute nicht respektiert oder dass man Sachen nicht respretiert hat ernst nimmt und so alle haben ihre eigene Sprache.

00:47:38: jetzt sage ich nicht dass every fucking Plenar sollte ein komische Meeting sein aber Gut als dir.

00:47:44: Ja genau, es muss ja Space dafür auch geben!

00:47:47: Ich finde das extrem wichtig, dass man Spaß hat.

00:47:50: also weil das merken Menschen auch wenn du keinen Spaß hast an dem was du machst dann merken die Menschen das und wollen nicht mitmachen.

00:47:57: Also so eine Energie herführen?

00:47:59: Genau.

00:48:00: aber wenn du Spaß hast dann wollen Leute mit machen, da wollen Leute dabei sein ist es total motivierend und organisierend.

00:48:07: Das ist ein extrem wichtiger Punkt und ich find das ja total schlimm.

00:48:11: wieder die revolutionären Kräfte immer so wie du sagst eben diesen diesen Raum halt irgendwie humorlos gestalten wollen weil das jetzt alles total ernst ist natürliches lebensins ernst aber Das wissen wir alle selber.

00:48:26: Also, wir sind alles selber in diesen Situationen wo es uns schlecht geht.

00:48:30: warum soll man auf ein Pläne gehen mit Genossinnen und uns dann noch mehr schlecht fühlen?

00:48:33: das ergibt nicht so viel Sinn.

00:48:35: Nein,

00:48:36: nein, nein... Eben!

00:48:38: Man trifft sich um neue Energien und kann mehr Motivationszug bekommen und alles sonst.

00:48:42: wie manche Leute ist das Humor und then let us do that.

00:48:47: also irgendwie

00:48:49: Sind halt gerade so viele Wahrheitsspiele in der linken Ohrwog Und die Moral hat doch wieder sehr stark Einzug gehalten, das macht es schwierig.

00:48:58: Also deswegen schapeau für alle deine

00:49:02: Bemühungen

00:49:03: uns mehr zum Lachen zu bringen.

00:49:04: Wer meinte kommt jetzt dass das Kamen Waves?

00:49:07: Weil ich aber auch das Gefühl ist... Ich weiß nicht wie viele Moralwälder mich schon erlebt habe in der linken Linke Szene.

00:49:15: Ich habe das Gefühl, dass es kommt.

00:49:17: Wir drehen uns ja eh in Kreis die ganze Zeit und dann kommen wir zurück.

00:49:20: In Spiralen?

00:49:21: Ja, in Spirale.

00:49:22: Unterschiedliche

00:49:24: Arten und Weisen, die gleichen Themen immer wieder aus den verschiedensten Positionen zu bearbeiten,

00:49:30: finde ich.

00:49:31: Aber was ich beobacht habe oder was ich erlebe ist ein finnischer Tanz, d.h.

00:49:39: Jänker Hüpfst du einmal nach vorne, dann hüpftest du allen mal zurück und dann hüpfst du dreimal nach vorn.

00:49:47: Und so habe ich das Gefühl, dass wir uns bewegen auch.

00:49:51: Es geht eh immer nach vorne.

00:49:53: Das geht nicht so auf die Nerven.

00:49:55: This is something that drives me so fucking crazy!

00:49:58: Es war noch nie zu schlecht wie jetzt, es waren noch nie... I was like Have you heard of the eighties?

00:50:02: Also dass ich aufgewachsen bin, are you kidding

00:50:05: me?!

00:50:07: Acid Rain, die ganze Zeit.

00:50:10: Der rote Knopf in der weißen Haus bei Marguer-Satcher bei Ayatollah Khomeini.

00:50:15: Chernobyl ist passiert!

00:50:16: Es gab drei Tage für die Leute, um es herauszufinden.

00:50:19: Und das hat nur passiert, weil Sweden called Russia instead.

00:50:22: excused the fuck out of me what's happening in our woods.

00:50:25: What?

00:50:26: Nothing is happening in your woods yet!

00:50:27: But we saw the Volke that just came here.

00:50:30: so we know something and thats only reason why it didn't take weeks for people... Also solche Sachen ist in der Achtzeige der ganze Zeit passiert.

00:50:38: I remember this also how i grew up with this.

00:50:40: Rassismus war so insanely insanely.

00:50:43: salons okay everywhere The end word Die ganze Zeit, ha-ha!

00:50:47: Lustig.

00:50:48: Bis vor zehn Jahren war es noch Blackface im Fernsehen kein Problem und heutzutage würde niemand das Endwort sagen im Fernseher.

00:50:54: Und wir werden nicht wieder zurückkommen.

00:50:57: Natürlich schauts anders aus aber es ist nicht besser als immer.

00:51:01: Wir lernen uns.

00:51:03: Das bin ich... Das ist meine absolute Überzeugung dass wir uns die ganze Zeit bewegen.

00:51:10: dann kommt ja eh große Stolpe dings.

00:51:16: Das sehen wir auch jetzt, dass diese Inszenerechte alle vernetzt sind auf einer globalen Niveau.

00:51:26: Die fucking Lunatics manages to get along.

00:51:30: Auf einer globale Ebene, von den Supernazien in Korea bis Bolsonaro bis Trump bis Orban bis ... I don't know what the fuck.

00:51:41: Das sind ja Trotteln!

00:51:42: Es geht langweilig und man kann sich auch verstehen.

00:51:49: Und jetzt meine ich auch sprachlich auf der Brain-Niveau und alles.

00:51:54: So, okay ja das ist passiert, aber gleichzeitig wird es nicht lasten.

00:51:57: Natürlich nicht!

00:52:00: Ja, aber die Leute sind in der Zeit zu schlafen?

00:52:02: Ja natürlich!

00:52:03: Das freut mich einfach.

00:52:05: Ich bin von der absoluten Überzeugung über den Sienkerprinzip.

00:52:11: Ein Schritt zurück, ein Schritt nach vorne, ein Stück zurück und dann drei Schritte und dann bewegen wir sie.

00:52:16: In einer Speziale.

00:52:19: Ja, das ist eine sehr gute Anschauung finde ich.

00:52:22: Also auch ein bisschen hoffnungsvoll.

00:52:24: Ein bisschen so okay es ist halt ein Prozess man muss es aushandeln.

00:52:27: Man muss auch immer etwas aushalten hier und da.

00:52:29: Es geht dann eh weiter.

00:52:31: Wie soll man sonst leben?

00:52:33: Wir wissen jetzt was dich antreibt.

00:52:36: Das ist schon eher das Lustprinzip für dich.

00:52:39: Und Community und Beziehungen und das

00:52:42: Teilen.

00:52:45: Und da stellt sich uns natürlich die Frage, wann können wir dich demnächst auf der Bühne sehen?

00:52:51: und stimmt das Gerücht dass du schon wieder nach zehn Jahren etwas beendest?

00:52:57: Weil also eine Grundlage für das wunderbare Buch Cheers waren deine Kolumnen in der feministischen Zeitschrift Anschliege.

00:53:09: Die es auch schon seit Und die hast du zehn Jahre gemacht, dass Lesben ist.

00:53:15: Jetzt sagst du nach zehn Jahren ist Schluss mit PCCC für dich!

00:53:20: Magst du uns mehr dazusagen?

00:53:22: Ja, das danke.

00:53:23: Ich wusste nicht, dass ich so eine zehn Jahre Ding habe.

00:53:27: Aber anscheinend ist es so... Man kann mich nächstes Mal auf der Bühne sehen.

00:53:36: Weißte Podcast nicht raus nächste Woche.

00:53:38: Immer am letzten Sonntag im Monat.

00:53:41: Ah ja, dann wird es am Morgen am ersten Juni.

00:53:45: Am Montag?

00:53:46: Sehr gut!

00:53:46: Genau, morgen am ersten Juli ist PCCC in Wuck.

00:53:51: Da ist wahrscheinlich die Ticket schon ausverkauft aber ich hoffe die Leute das hören haben eine Karte bekommen.

00:53:57: da machen wir ein PCCC mit einem bisschen so einen Pridebezug weil es Pride Month ist.

00:54:02: Es heißt Rainbows Butts & Trucks Ist das Thema für nächste PCCC Und genau... Ich mache auch was im Museumsquartier bei Daniel Hülck.

00:54:14: Großartige schwule Mann, die sich tatsächlich vor Reels interessieren für die Queerszene und auch für Frauen und dann Binary auf der Bühne macht etwas im Museumsquartier zu Pride Week zwei Tage vor der Parade.

00:54:29: I don't know the date!

00:54:29: Es ist am Donnerstag vor der parade.

00:54:31: Dann performe ich auch.

00:54:32: Hab keine Ahnung was ich mach wahrscheinlich was singen reden geschichtete irgendwas mache.

00:54:37: ich weiß noch immer nicht so sowas PCCC abgeben.

00:54:41: Also für mich persönlich war PCCC nie Mainz, sondern es ist unseres.

00:54:48: Aber I'm the boss!

00:54:50: Es ist nicht eine basisdemokratische Gruppe in dem Sinn oder sowas wo wir alle gemeinsam entscheiden?

00:54:55: Nein weil das mache ich nie wieder im Leben.

00:55:00: Okay.

00:55:01: Ja, ich habe zu viel gesprochen.

00:55:02: Ich zeige das absolut und supporte es für alle.

00:55:05: Das funktioniert nicht für mich wie eine Arbeitsmethode oder so in dem Sinne.

00:55:12: Sondern ich entscheide!

00:55:15: Wer auftritt, aber die Entscheidung wer auftritt ist immer bestimmt wo wer ist dran.

00:55:20: Ich habe eine Liste.

00:55:21: wer ist daran?

00:55:22: so?

00:55:22: das heißt nicht dass the people who are more erfolgreich kriegen mehr Gigs oder sowas von Piscesis sondern es ist der Fairness Prinzip.

00:55:28: So in dem Sinn ist das ja auch... mitgeschneiden für die anderen.

00:55:32: So damit die Leute wissen, wie wichtig es ist, wie sie funktionieren.

00:55:35: Aber ich entscheide in nicht-entscheinenden Themen, ich tue auch die Moderation und organisiere alles.

00:55:40: Ich entscheide welche Gegend nehmen wir an und welche nehmen wir nicht aus unterschiedlichen Gründen.

00:55:46: Der größte Grund warum wir Auftritte nicht annehmen ist wenn die Eintrittspreise zu hoch sind zum Beispiel für uns weil da merke ich das funktioniert nicht für unsere Publikum.

00:55:58: Das ist nicht fair.

00:56:00: Teil von PCCC ist ja, dass alle solle die Möglichkeit haben.

00:56:04: Jetzt weiß ich, klingt das depot weil alle die PCCC kennen wissen auch wie schwer es ist an Tickets zu kommen, weil es schnell ausverkauft wird.

00:56:13: aber die Leute hat eine Möglichkeit zumindest finanziell da zu machen als Publikum.

00:56:19: Anywho warum ich jetzt weiter gebe?

00:56:22: Ich gebe es weiter an Flona.

00:56:24: Das sind die Künstlename von einer von den Comedians, von PCCC.

00:56:28: Sie ist auch ein bisschen so wie meine Comedy-Tochter, die sind ja alle meine Comedykinder irgendwie so... Aber Flona, ähnen sie einfach mich am

00:56:35: meisten?

00:56:36: Oh Gott!

00:56:37: So bad!

00:56:38: Nein, Flona ist wahnsinnig gut organisiert.

00:56:42: Flona is unglaublich Büro, Bürobüro und ich bin auch sehr Bürobüro.

00:56:47: Ich bin sehr gut organisert und das muss man sein um PCCC gut weiterführen zu können.

00:56:55: Ja, weil alles was so locker aussieht einfach ganz viel

00:57:01: Struktur

00:57:02: hat.

00:57:02: Soviel Struktur?

00:57:03: Ja, sonst wäre ja nur Chaos alles die ganze Zeit.

00:57:05: Sonst hätte es bis jetzt nicht zehn Jahre lang gegeben.

00:57:08: und warum ich es weitergebe ist because it's time!

00:57:11: It's the time that somebody else is a boss and I'm gonna be boss of something else instead.

00:57:16: Okay, was?

00:57:16: Was?

00:57:19: Genau.

00:57:20: Ich arbeite fange dieses Jahr oder diese Monat an wieder mit Ginmüller zu arbeiten.

00:57:26: Ginmüler hat ja das wird sicher ur-cool!

00:57:30: Wir machen ein Revue Cabaret wie beim Sodom Vienna damals vor ein paar Jahren.

00:57:37: Hundert Jahre rotes Wien haben wir dann weil das Thema für Stücke wird damals gemacht haben Und jetzt wird eine Cue de Cabaret, ish something.

00:57:45: Ja?

00:57:47: Das wir Premiere haben in ... ... ja das freut mich voll!

00:57:54: Dann werde ich arbeiten.

00:57:55: Es wird ein Film über PCC gemacht von die Filmemacherinnen Cordelatum und Katharina Lampert.

00:58:01: Die haben zwei Filme gemacht für Liebfetzhop für Wegen, über lesbische Geschichte im Wien Ein sehr großartiger Film über Transmaske-Unität, ein Film über Pissi Sisi.

00:58:17: Und daran werden wir anfangen zu arbeiten im Herbst.

00:58:20: Ich werde schon Arbeit haben und hoffentlich bucht mich Flona für Pissisisi.

00:58:26: Sie hat gesagt sie überlegt sich das.

00:58:28: Schauen wir mal!

00:58:29: Aber als sonst wird es nur repetitiv finde ich... Flona ist jung, sie ist Mitte zwanzig.

00:58:36: Sie ist POC.

00:58:40: Sie kommt auch von einer Arbeiterklasse hintergehend wie ich.

00:58:43: Aber sie hat ganz andere Wisions und Erfahrungen und alles.

00:58:47: Und dann wird PCCC anders ausschauen und das ist sehr gut.

00:58:50: Sonst wird es nur sehr repetitiv.

00:58:52: Das muss nicht sein!

00:58:57: Du gibst PCCC auf?

00:58:58: Nein, ich geb nicht PCCC.

00:58:59: Es geht ja weiter.

00:59:01: Ich glaube aber auch keine Sessel-Hockerei.

00:59:04: Das ist sehr,

00:59:09: sehr wichtig.

00:59:14: Also ich habe die ganze Zeit jetzt noch im Kopf, kommt da gar nicht von weg.

00:59:18: Von Büro-Büro- Büro oder wer hier im Mösenbüro sieht?

00:59:21: Ja ja, das stimmt fast!

00:59:22: Und ich hab jetzt so fieberhaft überlegt ob ich einen schlechten Witz machen kann damit aber mir ist leider nichts

00:59:27: eingefahren.

00:59:28: Es gibt so ein kurzartiges Lied von Christiane Rösinger.

00:59:30: es heißt Büro Büro.

00:59:32: alle andere machen bla bla bla und du machst nur Büro Büro.

00:59:35: Sie ist einfach so... sie ist ja eh eine der beste Text-Liedermacherinnen in der Welt.

00:59:40: Ich fand

00:59:40: euch drei auf der Bühne auch richtig schön

00:59:43: Ja, mit Sagnagel und Rösinger.

00:59:45: Die sind so großartig.

00:59:46: die beiden!

00:59:47: Mit denen zur Arbeit ist auch fantastisch.

00:59:48: wir reden ja noch immer wie wir das.

00:59:50: was könnten wir machen?

00:59:51: aber i think that's gonna take a couple of years Aber vielleicht passiert das mal wieder.

00:59:57: Ich werde was erfinden.

00:59:58: alle sagen ich freue mich.

00:59:59: so.

01:00:00: alle glauben dass sich ein neues Projekt starten werde so wie ein Ding.

01:00:04: das glaube ich nicht.

01:00:06: Naja vielleicht schon?

01:00:07: Ja maybe.

01:00:08: Mal schauen was kommt.

01:00:09: I wanna have a band.

01:00:09: also Ja, ich will wirklich wieder Musik spielen.

01:00:13: Ich habe Ende März mit meiner Whole Cover Band gespielt im Flug.

01:00:18: Es macht mir so viel Spaß und das würde ich gerne wieder... Aber gleichzeitig neue Lieder schreiben weiß nicht alle gute Lieds sind schon geschrieben.

01:00:24: Schauen wir mal!

01:00:25: Wir würden gerne in einer Band wieder spielen.

01:00:27: Es kommt sicher Großartiges auf dich zu.

01:00:29: Glaubst

01:00:30: du das?

01:00:30: Ja, das hoffe ich.

01:00:32: Bisher war alles großartig.

01:00:37: Gerne, gerne.

01:00:38: Das

01:00:38: macht mich so happy wirklich!

01:00:40: Ihr beide vielen, vielen Dank auch, dass es so nette Sachen in mich sagen, weil ... das fange ich fast an zu weinen.

01:00:49: Aber das

01:00:50: ist auch unser Ziel, dass zumindest

01:00:53: einmal im

01:00:54: Mösenbüro ein paar Tränen fließen, aber nur der Freude uns dann zuneigern kann.

01:00:59: Ja, Community-Lauf.

01:01:01: Ich bin einfach so dankbar, weil ich fühle mich gesehen und Was ich tun, macht dann Sinn.

01:01:11: Da ist fucking nothing better than to make people happy really.

01:01:19: I don't understand why people don´t get that.

01:01:22: Denise!

01:01:24: Zum Abschluss stellen wir unsere berühmte Frage.

01:01:26: Ja?

01:01:27: Was ist dein antifeministisches Gilti-Plächer?

01:01:31: Ich weiß nicht ob das so unfeministisch ein bisschen... Und das ist, dass ich wahnsinnig fasziniert bin von heterosexuellen Assismen.

01:01:45: Also... Inwiefern?

01:01:46: Faszinierend?

01:01:47: Ja genau!

01:01:48: Meine beste Freundin Giszi beschwert sich immer durch.

01:01:52: Ich habe es auch ein paar Mal auf der Bühne gesagt.

01:01:54: I can be ... Ich kann auf eine Queer-Party sein mit nur queere Leute und fast nur Frauen non-binary feministisch.

01:02:03: Ich finde den einen heterosexuellen Mann an der Party, und dann verbringe ich den ganzen Abend neben ihm.

01:02:10: Und jetzt so ein Reden mit ihm und reden mit ihm.

01:02:13: Natürlich kommt das von einer ... Ich glaube es geht um so eine Retterin-Komplex-Things.

01:02:18: Das Potential, wenn er so mich hört und so was, dann wehrt er vielleicht so einen guten Mensch?

01:02:24: Ich meine, wow!

01:02:25: Lass uns zu diesem!

01:02:26: Lassen zu Gott!

01:02:26: Lasse uns zu dem, wer denkt, dass sie Gott ist.

01:02:29: Aber es fasziniert mich auch.

01:02:31: heterosexuelle, sie faszinieren mich so wahnsinnig wie die durch Leben gehen.

01:02:36: Und jetzt rede ich auch nicht von so super informt... I talk about the stink Nullachtfünfzehn-Hetrosis.

01:02:46: Dude stuff very fascinated can listen to.

01:02:50: i also am very good.

01:02:51: Ich bin auch das irritiert mich auch bei mir selbst dass wenn Typen sowas Selbstverständliches machen und Gutes dann bin ich schon ... die jenige, die mit dem Cake kommt und Diplom und so und alles.

01:03:05: So unglaublich super bist du jetzt!

01:03:07: Und das muss ich fucking aufhören damit... ...und das finde ich schon unfeministisch von mir.

01:03:13: Diese Schwäche teilst du glaube ich mit anderen großen Feministen?

01:03:16: Ja ja ja, da ist es auch so, ja.

01:03:18: Also ich würde das ja nie machen in der Öffentlichkeit.

01:03:21: und stuff because I don't want to be a schlechte Vorbild but privately Very into guys.

01:03:26: Was lustig ist, weil

01:03:27: ich bin schönes guilty pleasure.

01:03:29: Ja ja,

01:03:30: das zählt schon sehr

01:03:31: gut.

01:03:31: Vielleicht solltet ihr hören, die nicht wissen, dass ich sehr lesbisch

01:03:35: bin.

01:03:37: Ich glaube warum ich das mache auch because I'm scared of women.

01:03:47: So, da kann ich auch komplett mich selbst sein und alles.

01:03:50: Da habe ich Null lo, dann sitze ich nicht und denke so was findet wie findet er mich jetzt oder sowas weil das ist mir egal?

01:04:00: Danke Denise!

01:04:01: Danke danke für die Einladung!

01:04:03: Danke Müssenbüro!

01:04:05: Danke!

01:04:05: Dankes war sehr schön mit dir!

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